Germanwings 4U9525

Als Erstes möchte ich klarstellen, dass dies ohne Frage eine furchtbare Tragödie ist, dass nun viele Menschen, Angehörige, Freunde und andere Personen in tiefer Trauer sind. Mit diesem Beitrag möchte ich nichts beschönigen und niemanden angreifen. Ich möchte nur meine Gedanken teilen, die sich mir immer wieder aufdrängen.

Der Co-Pilot soll die Maschine also absichtlich gegen ein Bergmassiv geflogen haben. Über die Gründe wird spekuliert – und zwar wild. Vor allem von unseren Medien. Die Bildzeitung spricht mittlerweile von „dem Amokpiloten“. Naja … Bild halt.

Die menschliche Psyche ist ja immer versucht, für solcherlei Vorfälle eine Erklärung zu finden. Auch mir fällt es schwer zu glauben, dass dieser Co-Pilot mit voller Absicht eine solche Tragödie herbeigeführt haben soll. Aber als psychisch einigermaßen geunsder Mensch, kann man so etwas auch kaum nachvollziehen.

Wie dem auch sei.

Folgendes soll sich zugetragen haben:

  • Am 24.03.2015 startet der Flug 4U9525 der Germanwings um 10:00 Uhr in Barcelona. Zielflughafen: Düsseldorf.
  • Um ca. 10:30 Uhr verlässt der Pilot das Cockpit um auf die Toilette zu gehen. (Jetzt mal ganz im Ernst. Glaubt irgend jemand, dass der Pilot eines Airbus bei einem 2 Stunden-Flug nach einer halben Stunde nach dem Start aufs Klo geht?)
  • Nach der Rückkehr vom Klo ist die Cockpittür verschlossen und lässt sich auch mit dem Code nicht mehr öffnen. Der Co-Pilot muss die Notverriegelung aktiviert haben.
  • Die Maschine geht in den Sinkflug. Manche Medien sprechen auch von Sturzflug, was angesichts der Grafik ganz unten auf diese Seite wohl auch eher zutrifft.
  • Der gefundene Voice-Recorder zeichnet den Piloten auf, wie er gegen die Tür hämmert und schreit, der Co-Pilot solle „die verdammte Tür aufmachen“. Aus dem Cockpit hört man nur das Atmen des Co-Pilots.
  • 10:41 Uhr – Die Maschine verschwindet vom Radar.
  • Die Maschine stürzt ab, zerschellt an einer Bergwand in den französichen Alpen.

Es kursieren im Augenblick mehrere Theorien zum diesem Vorfall.

  1. Der Co-Pilot ist ein Selbstmöder
  2. Der Co-Pilot ist ein Amokläufer
  3. Der Co-Pilot wurde bewusstlos
    (Hier soll dagegen sprechen, dass ein Autopilot keinen Sinkflug selbständig durchführen kann.)
  4. Es handelte sich um einen technischen Defekt
    (Es wird spekuliert, ob CO2-Gase ins Cockpit gelangten.)

Nun gab es kurz nach dem Absturz Augenzeugenberichte, die von drei französischen Kampfjets berichteten.Selbst das französische Transportministerium hat bestätigt, dass EIN Kampfjet zu dem Airbus aufgestiegen ist.  Es ist ja sicher ein normales Prozedere, dass ein Kampfjet zu einer Maschine losgeschickt wird, die ihren Kurs ändert und nicht mehr antwortet. Es könnte sich ja um einen Terroranschlag wie bei 9/11 handeln. Doch warum hört man von diesem Jet plötzlich kein einziges Wort mehr? Wäre der Pilot nicht vielleicht ein wichtiger Augenzeuge? Immerhin sagt die französische Staatsanwaltschaft, dass sie in ALLE Richtungen ermittle.

Dann sind da noch die Fotos von der Absturzstelle. Als Beispiel soll dieses Foto hier dienen:

Quelle: dpa

Ich möchte noch zu bedenken geben, dass die MH-17 nach heutigem Kenntnisstand abgeschossen wurde. Ebenso wie die Itavia Flug 870. Benutze Deinen eigenen Kopf. Wem das immer noch nicht reicht, dem möchte ich die Google-Bildersuche unter dem Stichwort „Flugzeugabsturz“ ans Herz legen.

Wäre es also vielleicht möglich, dass die Germanwings-Maschine abgeschossen wurde? Durch Charlie Hebdo sind die Franzosen vielleicht etwas dünnhäutig geworden, was das Thema Terror betrifft. Allerdings geht das schon eher in den Bereich einer Verschwörungstheorie. Denn ich bin kein Luftfahrt- und auch kein Terrorexperte und weiß nicht, welche Vorraussetzungen erfüllt sein müssen, damit ein Passagierflugzeug abgeschossen werden darf. Eines weiß ich aber mit Sicherheit. In unmittelbarer Nähe zur Absturzstelle, gibt es einen ganzen Haufen französischer Atomkraftwerke. Und wenn man Angst vor einem Terroranschlag hat, kann man da schon mal etwas nervös werden.

Dann schwirrt mir noch eine Theorie im Kopf herum, die eher der Hollywood-Fraktion zuzuordnen wäre. Der vollständigkeit halber soll sie aber hier auch noch erwähnt werden.

Die Piloten erfahren, dass sie eine Bombe an Bord haben. Sie diskutieren heiß darüber, was nun zu tun sei. Der Pilot verlässt das Cockpit, um die Crew zu informieren. Der Co-Pilot beschließt, die Maschine über unbewohntem Gebiet zum Absturz zu bringen. Er antwortet nicht mehr, da der Attentäter vielleicht den Flugfunk mithört und verboten hat, Kontakt mit den Behörden aufzunehmen. Der Co-Pilot kennt die Alpen gut, da er selbst dort oft mit einem Segelflieger geflogen ist und genau weiß, wo er die Maschine zum Absturz bringen kann, ohne weitere Menschen mit in den Tod zu reißen oder eine noch größere Katastrophe (Atomkraftwerk) zu verursachen.

All das sind natürlich nur wilde Spekulationen, teilweise mit sehr viel Phantasie ausgeschmückt. Trotzdem gibt es Ungereimtheiten zur den im Augenblick offiziell vertretenen Theorien. Und wenn ich Mutter oder Vater eines der ums Leben gekommenen Kinder wäre, würde ich mich mit einer Lüge nicht abspeisen lassen. Ich bin gespannt, was am Ende bei den Ermittlungen heraus kommt. Bei Itavia Flug-870 hat es fast 30 Jahre gedauert …

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