Flugzeuge Teil 1 – Der Feinstaub

Flugzeug auf Rollfeld

Vor längerer Zeit bin ich durch Zufall auf einen Artikel gestoßen, in dem es um Feinstaubbelastungen von Flugzeugen geht. Da ich im Einzugsgebiet des Düsseldorfer Flughafens wohne, und bei uns im Ruhrgebiet ja immer wegen der hohen Feinstaubwerte herum gejammert wird, hatte ich danach mal die Suchmaschinen befragt. Dann habe ich den Artikel nicht mehr gefunden. Doch jetzt, wieder durch einen Zufall und die Suche nach etwas Anderem, habe ich den Artikel wieder gefunden.

Für mich war nämlich eine Bemerkung darin von ganz elementarer Bedeutung:

„Man hat praktisch keine Massenemission mehr. Sie sind extrem klein, diese Partikel. Dafür hat man eine sehr hohe Anzahl.“

Die ist viel größer als zum Beispiel beim Diesel-Pkw. Selbst im sogenannten Taxischub, wenn die Maschinen zur Startbahn rollen:

„Im Taxischub entspricht eine Sekunde Laufzeit etwa 60 Kilometer Autofahrt von einem Euro-6-Dieselfahrzeug mit Filter.“

60 Kilometer! Das entspricht der durchschnittlichen Strecke, die ein Pendler jeden Tag im Ruhrgebiet fährt. Wie viele Sekunden benötigt ein Flugzeug wohl, um vom Gate zur Startposition zu rollen? Wie viele Tage kann ein Pendler zur Arbeit und nach Hause fahren, um auf den gleichen Feinstaubausstoß zu kommen? Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer arbeitet an 220 Tagen im Jahr. Das sind 3 Minuten und 40 Sekunden für ein Flugzeug im Taxischub. Für also, sagen wir einfach mal 4 Minuten Taxischub, kann ein Dieselfahrer (mit Euro 6) ein ganzes Jahr zur Arbeit fahren. Ein ganzes Jahr! Das macht mich, ehrlich gesagt, sprachlos.

Das ist aber noch nichts alles. Denn weiter heißt es im Artikel.

„Wir haben gefunden: Wenn man die Aromaten nur um fünf Prozent reduziert, können die Emissionen halbiert werden.“

Und das geht nur mit Kerosin? Mit Diesel nicht? Ich habe leider über die Suchmaschinen nicht viel dazu gefunden. Eigentlich gar nichts. Vielleicht kann mal jemand, der davon Ahnung hat, was in die Kommentare schreiben.

 

Links:

Artikel vom Deutschlandfunk